Telmo Pires gehört zu einer neuen Generation von Interpreten, die den gegen Ende des 19. Jahrhunderts in den Hafenvierteln von Lissabon entstandenen Fado entstauben und in neuer Instrumentierung unter Einbeziehung eines breiten Spektrums zeitgenössischer populärer Musik zum authentischen Ausdruck ihres heutigen Lebensgefühls verbinden.
Seine Lieder umspannen die Seele mit Sehnsucht, Liebe und Trauer, als fühle er, dass wir für den Rest unseres Lebens einen Vorrat anlegen müssen. Er singt mit Leidenschaft und Sinnlichkeit und bricht das Klischee des ewig traurigen, melancholischen Fados.

Authentisch und kunstvoll zeigt er uns den Fado in Hingabe und Erregung, und seine Melancholie - "Saudade"- als den Genuß, traurig zu sein und somit als transzendierte Form des Glücklichseins. Als Prototyp des modernen Europäers pendelt der in Portugal geborene Pires zwischen seiner Heimat und den urbanen Metropolen Paris und Berlin. Die Liebe und der Respekt, die er den eigenen kulturellen Wurzeln entgegenbringt und das Selbstverständnis und die Offenheit der Musiker, denen er in Berlin begegnet, bringt diesen, sehr eigenen und für den Fado einzigartigen Stil hervor.

Am 3. April 2009 ist sein neues Album "Sinal" mit der Jazzpianistin Maria Baptist erschienen und stiess sofort auf großartige Resonanz.

CD SINAL
  1
Só o meu canto / Nur mein Gesang
2
Ovelha negra / Schwarzes Schaf
3
Maria Lisboa / Maria Lissabon
4
Adormecer / Einschlafen
5
Beco da Mouraria / Gasse der Mouraria
6
Silêncio no meu coração / Stille in meinem Herzen
  7
Reis e rainhas / Könige und Königinnen
8
Vendedor de sonhos / Träumeverkäufer
  9
Morena / Die Dunkle
10
Num Fado / In einem Fado
11
As mãos que trago / Die Hände die ich trage
aufgenommen Januar 2009 / FWL Studios Leipzig
April 2009 Monopol Records / da music / Sony
Gesang - Telmo Pires
Piano - Maria Baptist

  



CD Passos
  1
Aventureiro
  2
Passos
  3
Louco
  4
Canção do mar
5
Fado teu
6
Povo que lavas no rio
7
Foi Deus
8
A minha vez
9
Cuidei que tinha morrido
10
História sem fin
11
Reino arrefecido
12
Que Deus me perdoe
aufgenommen 2004 / Traumton Records Berlin
Piano - Henning Schmiedt
Gitarre - Dirk Töpper
Kontrabass - H.D. Lorenz
Percussion - Topo Gioia

  

Konzerte

..BraunschweigSchloss / Roter Saal20h
..GeraTheater / "Fado=Schicksal"14:30
30.01.2009GeraTheater Gera/ Fado=Schicksal19.30h
07.02.2009GeraTheater Gera/ Fado=Schicksal19.30h
26.03.2009LeipzigTV-MDR-HIER AB VIER16h
01.04.2009BerlinTV-rbb-zibb18.30
05.04.2009DresdenStaatsschauspiel/CD Release20h
18.04.2009GeraTheater Gera/ Fado=Schicksal14.30h
24.04.2009GeraTheater Gera/ Fado=Schicksal19.30h
09.05.2009GeraTheater Gera/ Fado=Schicksal19.30h
12.05.2009BerlinInterview rbb 88,819:30h
23.05.2009KölnAltes Pfandhaus20h
26.05.2009BerlinAdmiralspalast20h
31.07.2009HitzackerFestival /großer Saal19h
03.09.2009BremenImmanuel Kirche20h
03.09.2009BremenInterview Radio Bremen12h
19.09.2009Lisboa / PortugalRTP - "Portugal sem fronteiras" Live-Talkshow11h
25.09.2009GeraTheater Gera/ Fado=Schicksal19:30h
11.10.2009Marnach - LuxemburgCUBE 52118h
18.10.2009GeraTheater Gera/ Fado=Schicksal14.30h
22.10.2009HalloWerft20h
24.10.2009GeraStadttheater20h
17.11.2009SchneebergGoldne Sonne20h
08.12.2009GeraTheater Gera/ Fado=Schicksal14.30h
21.01.2010Bad HomburgEnglische Kirche20h
24.01.2010AltenburgTheater / "Fado=Schicksal"19:30
12.02.2010AltenburgTheater / "Fado=Schicksal"19:30
25.02.2010BerlinQuasimodo22:00
28.02.2010GeraTheater / "Fado=Schicksal"14:30
27.03.2010AltenburgTheater / "Fado=Schicksal"19:30
27.03.2010BraunschweigSchloss/ Roter Saal20:00


Weitere Konzerttermine folgen in Kürze.

Presse

"Pires ist mit einer Stimme gesegnet, die sich um deine Schultern legt, wie ein warmer Sommerabend an der Algarve." Kölner Stadtanzeiger

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"Stimme des Fado: Der in Portugal geborene Musiker verkörpert- auch dank seiner ausgezeichneten Sprachkenntnisse- den Idealtyp eines modernen Europäers." Report (Zeitschrift der Deutsch- Portugiesischen Gesellschaft)

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"Telmo Pires zeigt uns, wie sinnlich Schwermut sein kann." Süddeutsche Zeitung

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"Es gibt Stimmen, die nehmen geradezu Gestalt an, erfüllen einen Raum mit körperlicher Präsenz. Die von Telmo Pires gehört dazu. Der Portugiese hat einen magischen Zugriff auf sein Publikum" Westdeutsche Allgemeine Zeitung

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"Den Fado modern interpretiert. (...) Die gemeinsam entwickelte Fadoversion der Musiker wirkt entschlackt, modern und kein bißchen schmalzig. Immer wieder ziehen die Intrumentalisten einen Song ins Jazzige, während Pires in vollem, warmen Timbre, gewürzt mit Ethno-Kantilenen, von unerfüllter Liebe singt (...) Das Publikum erreicht mit ausgedehnten Standing Ovations eine Zugabe." Neue Westfälische

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"Telmo Pires ist ein Magier seines Genres. (...) Noch mag er als Insidertipp gelten, aber -adieu tristesse- bestimmt nicht mehr lange" Die Welt

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"Mit einer für den Fado ungewöhnlichen Besetzung findet der charismatische Sänger immer mehr zu seiner individuellen Interpretation der portugiesischen Seelenmusik, die sich voller Hochachtung vor der Tradition verneigt, sich den Einflüssen eines Lebens in Berlin aber nicht verschließt." Zitty, Berlin

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"Pires hat eine ganz eigene Interpretationsform des Fado gefunden, mit der er auch das deutschsprachige Publikum mühelos erreicht. (...) 'Só, só, só mais uma' rufen die portugiesischen Zuschauer und 'Zugabe' die Übrigen, und alle meinen damit dasselbe. Mit Standing Ovations erreichen sie schließlich ihr Ziel." Nordsee Zeitung

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Telmo Pires
Quasimodo Berlin, Januar 2006

Es gibt Momente, da erinnere ich mich an die warme, würzige Luft in den Straßen Lissabons. Die riecht nicht immer gut, aber sie ist erfüllt von Leben, von Sehnsucht und von Liebe - erfüllter und unglücklicher. Ein Gefühl von Fremde und Vertrautheit weckt sie in mir und den Gedanken im frostverhangenen Januar Berlins am falschen Ort zu sein. Aber was soll ich tun, außer CDs zu hören, mit Musik die eine Sehnsucht wachruft, wie es nur der Fado vermag. Einer der das ganz außergewöhnlich gut kann, ist der in Berlin lebende Kosmopolit Telmo Pires. Ein Wanderer, der besser Deutsch spricht, als mancher Berliner, sich in Paris und Lissabon genauso zu Hause fühlt, wie in Berlin.

mehr

FolkWorld Ausgabe 32 12/2006, Live-Bericht von Karsten Rube

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